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    Erholsame Tage im Harz

    Urlaubsfreizeit in Braunlage

    Zu einer Urlaubsfreizeit starteten Pfingsten 15 Bewohnerlnnen des Altenzentrums St. Josefshaus mit zwei Kleinbussen, einem Caddy und zwei Anhängern zum Ferienhaus Braunlage in den Harz. Hier ein Reisebericht von Michael Nagel über die Höhepunkte der Fahrt.

    Nach der ersten Eingewöhnungsphase mit Aufenthalten in dem 8000 Quadratmeter großen und sonnendurchfluteten Garten sowie dem Kurpark von Braunlage steuern wir am vierten Tag dem ersten Höhepunkt entgegen.

    Alle sind zeitig aufgestanden. Nicht nur weil das Wetter dazu einlädt, sondern weil wir mit der Brockenbahn fahren wollen. Auf geht es zum Bahnhof nach Drei Annen Hohnen, von wo aus wir den Brocken erstürmen wollen. Bei herrlichem Sonnenschein müssen wir erstmals Sonnencreme verteilen, da wir Sorge haben, mit  einem Sonnenbrand zurückzukommen.

    Dann die Durchsage, dass der Zug heute auf einem anderen Gleis einfährt, alle Fahrgäste deshalb auf Gleis l bleiben sollen. Erst später merken wir, dass diese außerplanmäßige Änderung für uns vorgenommen wird. So können wir nämlich mittels einer Hebevorrichtung unsere im Rollstuhl sitzenden Damen ohne Probleme in den Zug setzen. Und auf geht es durch eine tolle Landschaft in einer alten, von einer Dampflock betriebenen Eisenbahn. Ein wirklich tolles Erlebnis. „Je höher wir kommen, umso mehr lichtet sich der Wald, und wir haben nach und nach einen atemberaubenden Blick über den Harz. In einiger Entfernung können wir die Sprungschanze vom Wurmberg erkennen. Dann sind wir auf dem Brocken angekommen.

    Auf dem Brocken erwarten uns schönes Wetter und eine Menge Touristen. Es haben also noch einige andere dem Wetterbericht getraut. Wir gehen zum nächsten Restaurant und bekommen tatsächlich einen Platz in der Sonne, um dort das Mittagessen genießen zu können. Gestärkt und erleichtert geht es noch einige Meter höher den Berg hinauf,um den tollen Blick über den Harz zu genießen. Dann ist es auch schon 15.30 Uhr und Zeit, zurück zum Bahnsteig zu gehen, wo gleich unser Zug einfährt.

    Am fünften Tag geht es auf zur Planwagenfahrt. Wir haben ein Schnäpschen zum Aufwärmen und Kaffee und Gebäck mit. Die Stimmung im Planwagen ist klasse, es wird gesungen. gealbert und Herr Fischer spielt auf seiner Mundharmonika.

    Am sechsten Tag ist Bettenwechsel. Ein Teil der MitarbeiterInnen wird gegen ‚frisches‘ Personal getauscht. Um 12:30 Uhr kommt Herr Schröder mit den Kolleginnen an. Frau Schröder ist mitgekomnen um uns zu besuchen. Der Grill ist schon angefeuert und  so können wir zusammen zu Mittag essen. Am siebten Tag geht es nach Thaie. Dort gibt es einige Seilbahnen, Sesselifte und Gondeln. Wir wollen mit der Kabinenbahn rauf zum Hexenplatz fahren. Nachdem alle auf dem Hexenplatz angekommen sind, schauen wir uns um und entdecken zu unserer Freude einen Imbiss. Das Wetter ist gut und so können wir im Freien essen.

    Am achten Tag nach dem Verzehr einer Harzer Spezialität, den Riesenwindbeuteln, bejubeln wir den 4:0-Erfolg unserer Jungs gegen Portugal. Am Tag darauf soll es nach Wernigerode gehen, ein Städtchen, so sagte man uns, das durch seine schöne Altstadt und die vielen Fachwerkhäuser besticht. In Wernigerode (Foto links) angekommen, wollen wir nun durch die Stadt bummeln und zu Mittag essen. Allerdings ist es deutlich schwieriger als erwartet, die Rollstühle über die schmalen Bürgersteige zur Fußgängerzone zu schieben. Warum hat beim Bau der Fachwerkhäuser noch niemand an Rollstuhlfahrer und Rollatoren gedacht? Die Rückfahrt verläuft angenehm ereignislos, und so kommen wir gut gelaunt und voller Eindrücke gegen 16:30 Uhr wieder in Herbede an. Was bleibt? Danke zu sagen. Danke an die BewohnerInnen, die eine tolle Reisegruppe waren, und mit denen wir unglaublich viel Spaß und Freude hatten.

    Danke an die Kolleginnen und Kollegen, die mitgefahren sind und jeden Tag Außergewöhnliches geleistet haben.

    Danke an Herrn Schröder, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Urlaubsfahrt durchführen konnten.

    Danke an Frau Deppe für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Planung.

    Danke an alle, die uns mit Spenden unterstützt haben.

    Und Danke dafür, dass uns Gottes schützende Hand wieder begleitet hat und wir nicht einmal zu einem Arzt mussten. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Urlaubsfahrt.

    Michael Nagel,
    Leitung Sozialer Dienst

    Quelle: Der Herbeder 256 Juli/August 2014

     

     

 

Kath. Altenzentrum St. Josefshaus Herbede gGmbH, Voestenstraße 13- 15, 58456 Witten